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Informationen für Schüler und Studenten zu Ferienjobs


Beschäftigung als Arbeitnehmer
Mini-Jobs bis 400
(ab 1.4.2003)
Allgemeines

Übersteigt der Monatslohn regelmäßig nicht 400 € und leistet der Arbeitgeber pauschale Beiträge zur Sozialversichrung kann der Arbeitgeber eine pauschale Lohnsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer i.H.v. 2% entrichten.

Weitere Informationen zu den pauschalen Beiträgen zur Sozialversicherung erhalten Sie bei der Minijob-Zentrale

Welche Unterlagen sind notwendig? Eine Lohnsteuerkarte/Bescheinigung für den Lohnsteuerabzug oder Freistellungsbescheinigung, wie dies früher bei den geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen bis 325 € erforderlich war, wird bei den Mini-Jobs nicht benötigt, sofern der Arbeitgeber pauschale Beiträge zur Sozialversicherung leistet oder die pauschale Steuer (20%) übernimmt.
Höhe der Lohnsteuer

Die Lohnsteuer des Arbeitnehmers ist durch die pauschale Lohnsteuer des Arbeitgebers abgegolten.

Der Arbeitgeber kann, wenn er pauschale Beiträge zur Sozialversicherung leistet, eine pauschale Steuer i.H.v. 2% entrichten oder die Lohnsteuer nach § 40a Abs. 2a EStG pauschal i.H.v. 20% erheben.

Einkommen-
steuererklärung

Eine Verpflichtung zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung besteht allein aufgrund des Mini-Jobs grundsätzlich nicht.

Sollte aus anderen Gründen eine Einkommensteuererklärung abzugeben sein oder ein Antrag auf Veranlagung zur Einkommensteuer gestellt werden, bleibt der Arbeitslohn aus der pauschalen Versteuerung und die pauschale Lohnsteuer außer Ansatz.

Höhe der Einkommensteuer Eine Minderung der pauschalen Lohnsteuer durch Werbungskosten- oder Sonderausgabenabzug bei der Einkommensteuerveranlagung ist nicht möglich.
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